Rollstuhllicht

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Projektbeschreibung[Bearbeiten]

Im Rahmen der Kooperation des FabLab mit der Diakonie Bottrop hat der körperbehinderte Beschäftigte Sebastian Bücker die Möglichkeit bekommen für seinen Rollstuhl eine geeignete Beleuchtung zu erstellen. Da keine bzw. sehr geringe Kenntnisse im Umgang mit 3-D Druckern und Laserschnitttechniken vorliegen greift Sebastian auf das vom Bundesforschungsministerium geförterte Open Source Projekt "Made for my Wheelchare" zu. Sebastian plant den Bau von Modell O24 nach den Vorgaben von Made for my Wheelchair (https://www.thingiverse.com/groups/made-for-my-wheelchair/things) und anschließend eine Variante nach eigenem Design.

Ziel des Projektes[Bearbeiten]

Ziel des Projektes ist es die Kenntnisse und Fähigkeiten des körperbehinderten Sebastian im Bereich 3-D Technik und Elektrotechnik zu verbessern und eine funktionsfähige Beleuchtung für seinen eigenen Rollstuhl selbst zu produzieren. Darüber hinaus hat er die Möglichkeiten Techniken zur kostengünstigen Produktion von komplexen Alltagsgegenständen kennen zu lernen, die seinen Alltag erleichten.

Produktelemente[Bearbeiten]

1.1. Benötigte Materialien u. Werkzeuge

a. Elektronik-Lötkolben, z. B. 30 Watt, mit Dauerlötspitze und Lötschwamm

b einen kleinen Seitenschneider

c. Spitz-Kombizange

d. Dritte Hand mit Lupe

  • Kabel mit vier verschiedenen Farben zum Löten
  • Lötzinn
  • 3D gedrucktes Gehäuse (Filament PLA oder ABS)
  • Acrylabdeckung (Acrylplatte 3mm)
  • Für O24: Adafruit NeoPixel Ring RGB LED 24 x 5050
  • Pro Beleuchtung ein Adafruit Trinket, 5V Logic
  • Pro Beleuchtung ein Drucktaster T602
  • Eine Power Bank (wir empfehlen pro Beleuchtung min. 2200 mAh, für mehrere Beleuchtungen macht eine stärkere Power Bank mit Multi-USB Port Sinn)
  • Ein USB A auf USB Mini Kabel (Abstand vom Befesigungsort zur Position der Power Bank beachten)
  • Für die Befestigung am Rollstuhl wahlweise Kabelbinder, Klettverschluss, Powerstrip oder Sugru Knete (https://sugru.com/)


Herstellungsverfahren & Materialkosten[Bearbeiten]

Benötigte Technologien: Zur Produktion des Gehäuses wird ein 3D Drucker benötigt. Die Abdeckung wird im Lasercutter zugeschnitten.

Produktinsdaten: https://www.thingiverse.com/groups/made-for-my-wheelchair/things

Lizenzen: https://creativecommons.org/licenses/by/3.0/

Elektronik und Montage:

Die benötigten Kabel werden mit dem Seitenschneider auf ihre unterschiedlichen Längen beschnitten. Dies kann Sebastian selber tun. Mit Hilfe der Dritten Hand können die Kabel so stabilisiert werden, dass er diese auf die gewünschten Längen bringen kann.

Die Ummantelung wird auf beiden Seiten etwas entfernt. Dies kann Sebastian ebefalls mit Hilfe einer Assistens selbst erledigen.

Der Drucktaster wird mit der Flachzange für den Einbau in das Gehäuse vorbereitet und eingesteckt. Dies kann Sebastian auf Grund der anspruchvollen Aufgaben an die Feinmotorik und das Sehvermögen nicht selbst bewerkstelligen. Eine Studentin übernimmt diese Aufgaben für ihn.

Der LED-Ring wird an den entsprechenden Punkten mit den Kabeln verlötet. Dies Aufgaben werden ebenfalls aus Sicherheitsgründen von der Studentin übernommen da Sebastian Schwierigkeiten hat, den heißen Lötkolben zu handhaben und die entsprechenden Lötpunkte zu treffen.

Abschließen wird der Mikrocontroller mit den Kabelenden verlötet.

Das elektronische System wird in das, im 3-D Drucker gedruckte, Gehäuse eingelegt.

Um die LED Leuchten vor Wasser und Beschädigungen zu schützen, soll eine passende Plexiglasscheibe aufgelegt werden. Da die Datei bereits von "Made for my wheelchare" bereitgestellt wird, laden wir diese einfach herunter und lassen diese über den Lasercutter ausschneiden.

Als letzen Schritt muss der Microkontroller programmiert werden um die LED-Leuchten in den gewünschten Farben leuchten zu lassen. Die Software hierzu können wir ebenfalls aus dem bestehenden Projekt "Made for my wheelchare" entnehmen.

Troubleshooting[Bearbeiten]

Lötunfall auf LED Ring (Trinked), deshalb fallen 8 LED Leuchten aus. Der LED-Ring muss leider neu bestellt werden.

Adafruid Trinket/Gemma Mikrocontroller wird gegen Adoino Controller getauscht, weil bei dem jetzigem Adafruit-Controller die ino-Datei zu aufwendig modifiziert werden muss.